Wie sieht eine optimale Absicherung aus?
Die Hauptaufgabe einer Personennotrufanlage (PNA) besteht darin, in Notfällen eine schnelle und effektive Kommunikation zu ermöglichen und Hilfe für Personen in Gefahr bereitzustellen. Typischerweise besteht eine Personennotrufanlage aus einer tragbaren oder stationären Einheit, die mit einem Notrufknopf ausgestattet ist. Wenn die Person in Gefahr ist oder Hilfe benötigt, drückt sie den Knopf, um einen Alarm auszulösen.
Falls die Person nicht mehr dazu in der Lage ist, so muss die PNA einen willensunabhängigen Alarm auslösen. Der Alarm wird an eine Überwachungsstelle oder eine zentrale Leitstelle weitergeleitet, die den Notruf entgegennimmt und entsprechende Maßnahmen ergreift. Dies kann beispielsweise das Benachrichtigen von Rettungsdiensten, Sicherheitspersonal oder anderen relevanten Kontaktpersonen umfassen, um Hilfe herbeizurufen.
Beispiel eines Alarmablaufes
Alarmauslöse-Arten
- willensabhängig (SOS-Taste drücken)
- willensunabhängig (Totmannalarm mittels Lageerkennung oder
Bewegungslosigkeit, Fallerkennung, Stoßerkennung) - zeitgesteuert (falls innerhalb einer festgesetzten Zeit keine
Rückmeldung erfolgt)
Lokalisierung
- mittels GPS (außerhalb von Gebäuden)
- Indoor-Ortung mittels Beacons/Positionssendern
(Ortung durch SRD-Beacons, Bluetooth- oder
WiFi-Access Points)
Alarmeingang in Personennotrufzentrale
die PNEZ erhält folgende Parameter:
- Name des alarmauslösenden Gerätes
- Art des Alarms
- Positionsdaten - im Falle von Indoor-Ortung auch die
Beacon-Namen bzw. deren Standorte
Alarmplan-Abruf
der in der PNEZ hinterlegte Alarmplan gibt die nächsten
Schritte vor:
- wer ist zu benachrichtigen
- welche Maßnahmen sind sonst noch durchzuführen
Benachrichtigung
Die in der PNEZ hinterlegte Liste von Personen, die benachrichtigt
werden müssen, wird nun abgearbeitet. Die Benachrichtigung kann
entweder per Telefon, per SMS, per Mail oder per App erfolgen.
Auch das Personennotrufgerät, das den Alarm ausgelöst hat
wird angerufen